Kundenorientierte Produktentwicklung (QFD)

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Praxisbeispiel

Ein Hersteller optoelektronische Messgeräte hatte ein Standardprodukt, das in mehr als 400 Varianten im Katalog angeboten wurde.

Mit Hilfe von QFD ermittelte ein Team unter Leitung von Dr. Gimpel die wesentlichen Anforderungen an das Produkt. Es zeigte sich, dass über die Jahre immer mehr Varianten aufgrund einzelner Kundenwünsche entstanden waren.

Durch die Analyse gelang es, die Varianten auf 20 zu reduzieren. Diese können standardmäßig bestellt werden. Alle weiteren Wünsche werden als Einzelanfertigungen gegen entsprechenden Aufpreis angefertigt.

Durch diese Vorgehensweise gelang es darüber hinaus den Preis für die Standardversionen unter einen im Projekt vorgegebenen Zielkostenpreis zu senken.

Wie können Ihre Produkte

- die Anforderungen der Kunden zielsicherer treffen,

- ohne Probleme durch den Serienanlauf gelangen

- vor dem Wettbewerb auf dem Markt sein?

Eine Schlüsselmethode zum Erreichen dieser Ziele ist Quality Function Deployment (QFD). Die Methode hilft, Markterfordernisse in realistische und begründete Spezifikationen umzusetzen. Dabei werden die Kundenwünsche systematisch analysiert, bewertet und in Anforderungen an das Produkt umgesetzt. QFD kann in unterschiedlichen Phasen der Produktentstehung eingesetzt werden. Diese reichen von der Identifikation der Kundenanforderungen über die Gestaltung des Produktes mit seinen technischen Merkmalen bis hin zur Auslegung des zugehörigen Fertigungsprozesses. Seit der Gründung des QFD Institut Deutschland ist Dr. Gimpel in diesem Bereich aktiv tätig.

Der Nutzen von QFD liegt darin, dass in einer frühen Phase der Produktentwicklung auf Kundenforderungen ausgerichtete Konzepte entwickelt werden. Diese führen die Produktentwicklungen zu einem Reifegrad, der spätere Änderungen weitgehend vermeidet Das Resultat sind marktgerechte Produkte, die in einem reibungslosen Serienanlauf produziert werden können.

Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des QFD-Projektes werden Schranken zwischen den verschiedenen Unternehmensfunktionen abgebaut, da das Produkt ein Gemeinschaftswerk ist. Durch die Art der Dokumentation werden Entscheidungen jederzeit nachvollziehbar und können auf andere Projekte übertragen werden.